Hüttenfreizeit 2014

Das Wochenende vom 5. bis zum 7. Dezember verbrachte die Jugend der Ortsgruppe in einer Hütte im Deister. Am Freitagnachmittag stiegen die fünf Jugendlichen mit den Betreuern in Altwarmbüchen in die Stadtbahn. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ging es dann bis zum Egestorfer Bahnhof. Von dort aus mussten dann noch die viereinhalb Kilometer bis zur Hütte gelaufen werden. Währenddessen war das Vereinsfahrzeug mit dem Gepäck zur Hütte unterwegs. Als die Jugendlichen und Betreuer nach einigen Umwegen im dunklen Wald die Hütte erreichten, war dort bereits schon der Kamin angemacht und alles für das Abendessen vorbereitet. Nach dem Essen wurden dann noch schnell die Betten bezogen und die Zähne am Schleifbach geputzt. Nach dem Zähneputzen bestaunten alle die Kröten, die im Wasserauffangbecken des Baches waren (traditionell sind dies die Glückbringer für ein Wochenende in der Hütte), anschließend konnte die erste Nacht des „Überlebenstrainings“ beginnen. Beim Frühstück am nächsten Morgen erzählten die Betreuer ein paar Geschichten aus der eigenen Zeit als Teilnehmer, bevor es schließlich zum Annaturm ging. Im dichten Nebel konnte man vom  Aussichtsturm leider nicht viel sehen: Die Sicht reichte gerade man bis zum Boden. Zurück in der Hütte wurde sich dann bei Nudeln und Soße wieder gestärkt und aufgewärmt. Bis zum Abendbrot wurde sich auf dem Bett ausgeruht, Brettspiele gespielt oder ein Buch vor dem Lagerfeuer gelesen. Nach dem Abendbrot fand dann die traditionelle Taufe am Schleifbach statt. Durch die Taufe wurden die fröhliche Küchenfee, das fröhliche Schneemamut, die gemütliche Lesemaus und die gutmütige Zebrasocke auf der Hütte willkommen geheißen. Anschließend wurde noch bei Stockbrot und Marshmallows am Lagerfeuer gefeiert. Am Sonntagmorgen wurde nach dem Frühstück dann alles wieder zusammengepackt und die Hütte aufgeräumt bevor es dann wieder zu Fuß zum Bahnhof ging. In Altwarmbüchen angekommen freuten sich dann doch wieder alle auf ein Zuhause mit Strom und einer warmen Dusche. Aber die Freude auf das nächste Wochenende im Deister ist schon jetzt sehr groß.